Begrüße freundlich, zeige kurz, lasse probieren. Ein interaktives Tutorial, das nur eine Geste pro Schritt einführt, schafft Sicherheit. Mit Ghost‑Overlays, akustischen Hinweisen und haptischem Feedback erklärst du Blickführung. Ein kleiner Erfolgsmoment – etwa ein entdecktes Objekt – motiviert. Biete jederzeitige Wiederholung, Überspringen und kurze Hilfekarten. So fühlen sich auch skeptische Personen mit Augmented Reality wohl und bleiben neugierig statt überfordert oder unsicher.
Kontraste, skalierbare Schriften, VoiceOver‑Labels und Untertitel sind Pflicht. Ergänze Farbhinweise um Formen, ersetze vibrierende Effekte in stillen Umgebungen durch visuelle Alternativen. Achte auf einhändige Bedienbarkeit und unterschiedliche Körpergrößen. Vermeide dauerhaften Zwang zum Hochhalten des Geräts. Biete Pausen, Sitzgelegenheiten‑Hinweise und anpassbare Tempoeinstellungen. Gute Zugänglichkeit vergrößert nicht nur Reichweite, sondern bereichert Gestaltung, weil sie Entscheidungen zwingt, klar, fair und rücksichtsvoll zu werden.
Kamera, Mikrofon, Standort und Bewegungsmuster sind sensible Daten. Erhebe nur, was der erzählerische Zweck rechtfertigt, speichere minimal und verschlüssele konsequent. Erkläre, wofür du etwas brauchst, und biete sinnvolle Opt‑outs. Simuliere Missbrauchsszenarien, setze Grenzen für geteilte Inhalte und moderiere aufmerksam. Transparenz und Wahlfreiheit stärken Vertrauen, das in interaktiven Geschichten ebenso wichtig ist wie Spannung, denn ohne Vertrauen bricht jede Immersion unvermeidlich zusammen.